Da unsere Kühe ab 2021 nicht mehr gebären werden (müssen), verlieren wir pro Kuh eine Förderung von 180 € im Jahr. Diese versuchen wir nun auf diesem Wege zu bekommen, um uns den Schritt der Umstellung etwas zu erleichtern. Dieses Geld reicht bei weitem nicht, um Futter, Zeit, Maschinen, Stall, … auszugleichen, doch es wäre ein Anfang und uns wäre ein wenig geholfen! Details zu den Kosten und dem Verkaufserlös findest du hier >>>

Es werden nach und nach weitere Tiere vorgestellt werden!
Für jedes Tier können mehrere Patenschaften übernommen werden, das Geld wird jedoch in den Gesamttopf kommen, damit alle Tiere ausgeglichen werden können von den “verlorenen Fördergelder” und dem Verkaufserlös der Kälber.

Noch ein paar Worte zu unseren Begebenheiten: Wir haben im Stall über den Winter für 20 Tiere Platz. Daran lässt sich aufgrund der Berglage aktuell nichts ändern. Deshalb müssen wir im Herbst (wie immer) auf den Bestand von 20 Stück zurückgehen, der dann in Zukunft so bleibt. Das heißt, dass heuer im Herbst 2020 zum letzten Mal die Kälber verkauft werden. Dies muss heuer aus wirtschaftlichen Gründen auch in der Umstellungsphase leider noch so sein! Sollte jemand Interesse haben, eine Kuh oder ein Kalb von uns zu kaufen, der kann sich gerne melden.

Gerne können Paten bei uns Urlaub machen und die Kühe besuchen oder von uns laufend Infos zu dem Tier bekommen!

Wir stehen gerne im engen Kontakt, wenn es uns dadurch erleichtert wird, diese neue Zukunft zu bestreiten!

Unser Hof, der auch Fremdenzimmer für Selbstversorger anbietet.


Die meisten hier vorgestellten Kühe haben Zusagen für Patenschaften –
gerne können auch mehrere Paten sie unterstützen, stellvertretend für alle anderen!
Weitere Tiere folgen bald!

Stella

geboren am 19.4.2011

Mit knapp 10 Jahren ist Stella die älteste Kuh am Hof. Sie hat heuer ihr allerletztes Kalb bekommen, das ihr bei der Geburt und auch anschließend schwer zu schaffen machte. Es dauerte 2,5 Wochen, bis sie sich wieder vollständig erholte.

Stella hat seit ihrem 3. Lebensjahr fast jährlich im Frühjahr Kälber bekommen, die ihr im “normalen” landwirtschaftlichen Ablauf im Herbst weggenommen wurden. Sie ist eine sehr liebe Kuh und sollte nicht am Ende ihres Lebens stehen, nur weil sie “ausgedient” hat.

Wir schicken Stella “lebenslänglich” in Pension und möchten ihr mit Unterstützung von Paten einen schönen Lebensabend gönnen.


Samy

geboren am 4.5.2019

Samy gehört zu den drei Färsen, die 2019 bleiben durften und seitdem als Dreiergang beisammen sind – dies sind Samy, Whitey und Kira.

Samy gehört eher zu den schüchternen und war nach ihrem ersten Almsommer “spritzwild”. Es dauerte ein wenig, bis sie an uns Menschen gewöhnt war, da die Kälber im Sommer kaum direkten menschlichen Kontakt haben.

Eigentlich wäre Samy in Zukunft am Hof als Zuchtkuh eingesetzt worden, die jährlich Kälber bekommt, die dann verkauft werden. Mit dem Urteil lebenslänglich sieht ihre Zukunft jedoch nun sehr vielversprechend aus! Samy soll ihre ZuKUHnft kälberlos bestreiten können und wird dies bestimmt sehr genießen.


Mathilda

geboren am 5.6.2018

Das hier ist die vierte aus der Gruppe der Mädels von 2018 – Mathilda hat den Namen ebenfalls über Instagram bekommen. Sie ist die Tochter von “Latte”, eine der ältesten Kühe des Hofes.

Mathilda darf heuer zum dritten Mal im Sommer auf die Alm und wird dort eine schöne unbeschwerte Zeit genießen dürfen. Normalerweise wäre sie heuer zum ersten Mal trächtig geworden.

Doch Mathilda soll, wie die anderen Kühe, bei uns eine Zukunft ohne Trächtigkeit haben. Wir wollen sie und ihre Freundinnen raus aus diesem System haben!


WHITEY

geboren am 18.4.2019

Whitey” hat ihren Namen, weil sie auffallend viel weißes Fell am Rücken hat. Sie ist die Tochter von “Hinkebein” und ein recht aufgewecktes einjähriges Mädel. Sie hat zwei gleichaltrige Freundinnen und liebt es, zwischen den heurigen Kälbern herumzulaufen.

Ihr Charakter ist ähnlich wie der ihrer Mutter Hinkebein – recht offen und neugierig Menschen gegenüber.

Whitey soll, wie die anderen Kühe, bei uns eine Zukunft ohne Trächtigkeit haben. Sie soll hier am Hof einfach nur leben und Kuh sein dürfen, ohne dass sie Kälber bekommen muss, die ihr wieder weggenommen werden.


Milly als “Baby”

MILLI

geboren am 30.05.2018

Milli hatte einen schweren Start ins Leben. Von der Mutter verstoßen und ignoriert, suchte sie zuerst bei anderen Müttern nach Milch. Leider wollte sich niemand ihrer annehmen, und so wurde sie mit der Flasche mit Milch großgezogen, daher ihr Name MILLI. Da ihre Mutter ein rangniederes Tier war, tat sich auch Milli schwer, ihren Platz in der Herde zu behaupten. Auch optisch war sie als Flaschenkind leicht von den anderen Kälbern zu unterscheiden und zählte immer zu den schmächtigeren.

Als im Sommer 2018 die Herde auf die Alm zog, musste Milli zuhause bleiben, um weiter mit Milch versorgt werden zu können. Sie fand jedoch schnell in einer Miniponyherde Anschluss und fühlte sich bald selbst wie ein Pony!

Im Herbst darauf wurde sie in die Kuherde integriert und nach fast 2 Jahren merkt man zu den anderen Gleichaltrigen keinen Unterschied! Im Gegensatz zu den anderen ist Milli jedoch weniger scheu und kann Menschen gegenüber ein ziemlicher Frechdachs sein.

Milli ist an ihrem “Schmetterling” an der linken Schulter leicht von den anderen zu unterscheiden.

Normalerweise würde Milli heuer zum ersten Mal vom Stier besprungen werden, um mit 3 Jahren ihr erstes Kalb zu bekommen. Mit unserem Projekt “Lebenslänglich” wollen wir ihr das aber ersparen und ihr ein glückliches Leben ermöglichen.


Emilia

geboren am 28.4.2017

Nach einem Aufruf auf social media hat EMILIA diesen tollen Namen bekommen und auch gleich Paten gefunden! “Old but Gold” stimmt bei ihr eigentlich gar nicht – sie gehört zur Mittelklasse und ist die einzige aus diesem Jahrgang. Ihre Freundin, mit der sie immer beisammen war, seit sie von ihren Müttern getrennt waren, starb leider 2018 kurz nach Weihnachten. Sie brach sich den Fuß und musste eingeschläfert werden. So blieb Emilia allein ohne Freundin zurück.

Emilia ist eine recht besonnene, friedliche Kuh. Gerne würden wir ihr eine schöne Zeit am Hof ermöglichen, ohne dass sie weiterhin Kälber bekommen muss, um lukrativ für das System zu sein.


KIRA

geboren am 20.5.2019

Kira” hat ihren tollen Namen über Instagram bekommen. Sie ist die Freundin von Whitey und gemeinsam sind sie in einer gleichaltrigen Dreiergang aus dem Jahr 2019.

Kira ist recht neugierig, aber ein wenig scheu. Man darf ihr zusehen, doch hingehen und anfassen ist ihr nicht ganz geheuer. Sie hat recht kuuhle Haare an den Hörnern und eine sehr hübsche Maserung im Fell.

Kira soll bei uns eine Zukunft ohne Kälber haben. Wir freuen uns deshalb über jeden, der Kira, ihre Mädels oder ihre “Tanten” mit einer Spende oder einem monatlichen Betrag unterstützt. Kira soll nicht wie andere Kühe Kälber für Fleisch und Geld produzieren müssen, nur um zu überleben und dann nach ein paar Jahren aussortiert zu werden.


BLACKY

geboren am 29.6.2018

Blacky” sticht sofort aus der Herde hervor! Die Rasse “Pinzgauer” zeichnet sich durch ihre kastanienbraune Farbe und dem weißen Streifen vom Widerrist über den Rücken, der Hinterseite der Oberschenkel sowie vom Bauch bis zur Unterbrust aus.

Doch Blacky ist anders, denn sie ist – wie der Name schon sagt – eine schwarze reinrassige Pinzgauerkuh. Da ihre Mutter während des Almsommers nicht trächtig wurde, wurde sie im Herbst von einem schwarzen Pinzgauerstier besamt, um die auffällige Fellfarbe zu erhalten. So entstand Blacky!

Da Blacky so wunderbar auffallend ist, einen sehr lebhaften Charakter hat und sie sich immer mit ihrem Gebrüll bemerkbar macht, wenn sie nach Heu verlangt, wollen wir sie auf jeden Fall behalten!

Blacky ist Mitglied der Vierergang aus 2018, bei der auch Milli dabei ist.


HINKEBEIN

geboren am 21.04.2011

“Hinkebein” hat ein ziemlich aufregendes Leben hinter sich. Vor ein paar Jahren hinkte sie plötzlich, niemand wusste so recht warum. Der Verdacht war eine Sehnenverletzung. Eine Therapie war nicht wirklich möglich – es hieß, es wird von selber. Letztendlich war es aber so, dass die Muskeln des rechten Vorderbeines bis zur Schulter komplett abbauten und sie das Bein nicht mehr belasten konnte. In einem konventionellen Betrieb wäre sie wohl zum Schlachter gekommen!

Ich gab nicht auf, denn sie war trächtig! Ich begann, sie zu massieren, sie mit “Heilpflastern” und Tapes zu bekleben, mit diversen Wässerchen zu behandeln und eine Art manuelle Bewegungstherapie zu machen. Es dauerte Wochen, doch langsam wurde es besser und sie begann, das Bein wieder mehr zu belasten!

Ein Monat später kam ihr Kalb und sie hinkte nur noch leicht. Deshalb bekam sie den Namen “Hinkebein”. Ein weiteres Monat später kam sie mit ihrem Kalb und der Herde auf die Alm, wo sie als Leitkuh die Tiere bis auf 1.900 m hohe Almböden führte!

Heute sieht man von ihrem Leiden nichts mehr und sie ist eine wunderbar sanftmütige Kuh!

Aufgrund ihres Alters (9 Jahre) und der Tatsache, dass sie bereits 6 Kälber austragen musste, soll Hinkebein einen schönen Lebensabend bei uns am Hof haben. In der konventionellen Haltung hätte sie mit diesem Alter ausgedient.


PÜNKTCHEN

geboren am 19.4.2012

“Pünktchen” ist eine ziemlich unaufgeregte Kuh. Sie hat in den letzten Jahren jährlich Kälber bekommen, ist und war immer eine sehr fürsorgliche Mama und sie genießt es, wenn sie einfach nur ihre Ruhe haben und fressen kann.

Ihr Kennzeichen sind drei Punkte am linken Hinterbein, die ihr ihren Namen verliehen haben.

Pünktchen gehört, wie Hinkebein, zu den älteren Damen des Hofes und wir gönnen es ihr, wenn sie ihre Zukunft ohne Trächtigkeit bestreiten kann.

In der konventionellen Haltung hätte Pünktchen nicht mehr allzu viele Jahre zu erwarten – doch bei uns soll sie nun einen stressfreien Lebensabend verbringen können.


Klein, frech und mit besonders schöner weißer Zeichnung.

LILLY

geboren am 15.4.2020

Dieses zuckersüße Mädl ist von Geburt an zum Aussortieren bestimmt. Als Zwillingsmädchen hat sie sich den Bauch mit ihrem Bruder geteilt und mit einer 90-95%igen Wahrscheinlichkeit zu viele männliche Hormone abbekommen – die Folge sind bei solchen Zwillingsmädchen Sterilität und teils Missbildungen der Genitalien. Bei ihr sieht man äußerlich nichts, doch in der konventionellen Mutterkuhhaltung würde sie mit ca. 6 Monaten beim Schlachter landen.

Wir nehmen Lilly aus diesem System raus und geben ihr auf unserem Hof das Urteil LEBENSLÄNGLICH!