Ein Projekt für mehr Tierwohl
und eine bessere Zukunft.

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

“LEBENSLÄNGLICH” steht für eine Landwirtschaft, die Tiere lebenslänglich versorgt, ohne sie zu mästen, an große Schlachtbetriebe zu verkaufen, als Gebärmaschinen zu missbrauchen oder an die Milchwirtschaft abzugeben.

LEBENSLÄNGLICH sollte das Tier die Möglichkeit haben, frisches Gras und duftendes Heu zu fressen, einen warmen gemütlichen Stall zu haben und einfach nur Kuh sein zu dürfen.

Aktuell befinden wir uns in der Umstellungsphase – unsere Mutterkühe haben heuer bis Anfang Juni 2020 ihre Kälber bekommen und werden heuer nicht mehr vom Stier begattet. Das heißt, dass der reguläre Mutterkuhbetrieb heuer ausläuft und wir ab 2021 nur noch mit einem Bestand von 20 Kühen als Lebenshof weitermachen, mehr geht platztechnisch leider nicht!

Ein letztes Mal müssen wir im Herbst noch Kälber verkaufen und suchen für sie einen Lebensplatz. Wer Kälbern (oder einer Kuh mit ihrem Kalb) einen Platz geben kann, kann uns gerne kontaktieren!


DOCH WIE KAM ES DAZU?

“Wollen wir ein Teil der massenhaften Fleischproduktion sein?”

Dies war die alles entscheidende Frage, die unser Leben verändern sollte!

Schon vor Jahrzehnten hieß es: “Was bist du für einer?”, als ein Bauer sagte, er möchte seinen Hof als Biobetrieb führen. “Bio-Pioniere” wurden er und seine Gleichgesinnten genannt und schief angeschaut.

Der Wechsel von einem Milchviehbetrieb zu einer reinen Mutterkuhhaltung entgeisterte die nächsten Menschen. “War schon immer so, wird immer so sein”, sagten die Alteingesessenen. Warum sollte man an bewährten normalen Dingen etwas ändern? Es ist doch normal, dass Kühe geschwängert, ihnen die Kälber weggenommen und sie gemolken werden. Es ist doch normal, dass die Tiere mit Lastwagen zu den Schlachthöfen gekarrt werden – stundenlang, tagelang.

Ist es wirklich so normal?

Da bringen Kühe nach 9 Monaten ihre Kälber auf die Welt, die sie im Bauch getragen und gespürt und dann unter Schmerzen geboren haben. Sie nähren die Kälber mit ihrer Milch, verbringen ein paar Monate mit ihnen – in unserem Fall auf Weide- und Almflächen – und lehren ihnen das soziale Miteinander innerhalb der Herde. Wenn die Zeit (und das Fleisch) reif ist, dann werden die Tiere getrennt. Die Kälber kommen bestenfalls zu neuen Besitzern, werden gemästet (meist Stiere/Ochsen) oder als Milchvieh weiterverkauft. Schlechtestensfalls kommen sie, solange das Fleisch von der Milch noch zart und überaus schmackhaft ist, auf den Schlachthof.

Und hier kommt nun die Frage ins Spiel, die uns zum Nachdenken anregte:

“Wollen wir ein Teil der
massenhaften Fleischproduktion sein?”

NEIN, das wollen wir nicht mehr!

Wir wollen nicht mehr dafür verantwortlich sein, dass Tiere leiden und sterben müssen.

Wir wollen nicht dafür verantwortlich sein, dass Kälber, die hier geboren sind und gelebt haben, stundenlang zu einem Schlachthof gekarrt werden.

Wir wollen nicht mehr die Schuld dafür tragen, dass Tiere gequält, eingesperrt und gemästet werden.

Deshalb suchen wir nach einer Lösung.
Wir suchen Menschen, die wie wir denken.
Wir suchen Gleichgesinnte, die einen neuen Weg einschlagen möchten.

Wir suchen MENSCHEN, die menschlich sind
und die das Urteil LEBENSLÄNGLICH
zu etwas Schönes für das Tier machen.

Jeder, der uns bei unserem Projekt finanziell unterstützt, bekommt als Dankeschön ein Buch per PDF kostenlos zugesendet! Bitte schick uns dafür eine Nachricht, damit wir dir die Buchdatei zusenden können!
< Infos zu den Büchern findest du hier >


Urlaub bei “LandVirten“:

Wir vermieten in dritter Generation Fremdenzimmer an Gäste, die Ruhe und Erholung in den Bergen suchen. Gerne können Interessierte dabei auch die Kühe besuchen, den Hühnern beim Scharren zusehen oder einfach nur die Natur genießen und die frische Bergluft atmen!

Auf unserem neuen Weg mit zufriedenen Tieren heißen wir ganz besonders jene herzlich Willkommen, die sich ebenfalls auf einem neuen Weg befinden – egal ob Naturliebhaber, Vegetarier, Veganer, “Öko-Freaks” oder ganz normale 😉