Die Almsaison ging dieses Jahr überraschend lange. Nicht nur, dass die Rinder sehr früh schon den Almauftrieb hatten, auch der Abtrieb zögerte sich wegen des herrlichen Herbstwetters Woche um Woche raus. So waren wir schon bei Mitte September und die Rinder genossen es immer noch sehr dort oben.
Normalerweise ist mit Ende August schon der Wechsel der Vegetation sichtbar – doch heuer war es bis in den September hinein erstaunlich grün und in höher gelegenen Gebieten war sogar noch saftig frisches Gras zu finden. Wir hatten echt Glück!
Die Tage vor der Heimreise zäunten wir schon einen Bereich bei der Hütte ein, damit die Rinder daran gewöhnt werden. So ein Chaos wie letztes Jahr wollten wir dieses Jahr verhindern, und wir trainierten eifrig mit Kraftfutter das stressfreie Herlocken. Schließlich waren sie so konditioniert, dass sie Josef bei der Hütte nur ein bisschen Rufen hören mussten, dann kamen alle schon angelaufen : )




