Cookie wird “sozialisiert”

Als Milchkalb hat man es wahrlich nicht leicht, in eine bestehende Mutterkuhherde integriert zu werden. Unsere Kälber sind nun alle etwa ein halbes Jahr alt und es ist, als würde man ein Kleinkind in eine Gruppe von Teenagern setzen und sich selbst überlassen. Deshalb haben wir damit begonnen, mit Cookie an einer langen Schleppleine auf die Weide zu gehen und so den anderen im sicheren Umfeld näher zu kommen. Dabei war sie wie ein großer ungestümer Hund und total witzig anzusehen!

Ansonsten ist sie momentan alleine in einer Box mit viel Platz und Stroh, da Hermine bei der Mutterkuhherde mit auf der Weide ist. Sie liebt es, zu kuscheln und gekrault und gestreichelt zu werden. Auch unsere Besucher sind ganz hin und weg von ihr! Wer weiß, vielleicht regt Cookie den ein oder anderen an, dass es nicht reicht, vegetarisch zu sein, wenn man solches Leid in der Milchindustrie verhindern möchte. Wer solche “unnützen” Kälber wie Cookie nicht verantworten möchte, sollte sich mit Veganismus befassen. Nur so können solche Opfer im eigenen Auftrag verhindert werden.

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