Mautzi in freier Wildbahn

Mautzi, die Ex-Streunerin, die wir über einen Tierschutzverein bekommen haben, war ja von Beginn an sehr scheu und schreckhaft. Sie hat zwei Persönlichkeiten – ist sie draußen, dann ist sie auch uns gegenüber sehr scheu. Kaum sieht sie Menschen, läuft sie davon und sucht ihren Zufluchtsort, den Stall, auf. Aber kommt sie über die Veranda zu uns in die Wohnung, dann ist sie total anhänglich und verschmust, streift ständig an unseren Beinen entlangt und maunzt laut herum. Deshalb hat sie ja auch diesen Namen bekommen, weil sie bei uns immer maunzt und jammert.

Richtig zahm wird Mautzi wohl nie werden. Sie braucht draußen ihren Freiraum und ihre Verstecke, wo sie sich zurückziehen kann. Ebenso wie Garfield, der Streuner-Opi, der nur zum Fressen zum Haus kommt und ansonsten bei Menschen auf Abstand ist.

Hier ein paar Bilder von Mautzi in Serie. Von „ich sehe dich“ über „komm mir nicht zu nah“ bis hin zu „jetzt verschwinde ich lieber“.