Almupdate 4. August 2020

Die einen fahren, die nächsten kommen. Veganer nehmen Überhand! 😀 Wir freuen uns total, dass wir nun die nächsten Paten willkommen heißen dürfen – genauer gesagt zwei Paten von zwei Kühen. Nämlich von der schwarzen Schönheit Blacky und ihrer Mama Hedy, die von den Paten den tollen Namen bekommen hat. (Benannt nach Hedy Lamarr – wer möchte, kann den Namen mal online suchen – sehr interessante Persönlichkeit!)

Bei diesem Patenbesuch passte alles – Sympathie, Gesprächsstoff, Gemeinsamkeiten, ABER das Wetter wollte nicht mitspielen. Tagelang war es schön und sonnig, und genau, als die beiden ankamen, war das Wetter am Tiefstpunkt. Kalt, nass, ungemütlich. Und es sollte ganze drei Tage nicht wirklich besser werden. Den Kühen macht so ein Wetter nichts aus – ist ihnen sogar lieber, als Sommerhitze und schwüle Luft.

Spontan ging es bei einer Regenpause dann auf die Alm zum Kuhcheck. Wir mussten ziemlich im nassfeuchten Gelände herumwandern, doch es hat sich gelohnt – alle Kühe gefunden, von allen Fotos gemacht, über die Landwirtschaft und das System philosophiert und Kühe gestreichelt und gekrault. Trotz Regen und Nebel ein tolles Erlebnis für Stadtmenschen 🙂

Nach einem kurzen Fußmarsch liegen auch schon die ersten Kühe am Wegesrand.
“Hast du was mitgebracht?”
“Hehe.”
Wenn Lilly und Willy da sind, muss auch Mama Lisa in der Nähe sein.
Anouk bekommt von allen wieder Streicheleinheiten.
Schon mal eine Kuhnase so nahe bewundert?
Zwischen Wandern und Kühestreicheln kommt es immer wieder zu Gesprächen über die Entwicklung in der Landwirtschaft. Fahren wir auf einen Abgrund zu? Immer mehr, immer billiger? Auf Kosten der Tiere und Umwelt?
Seltene Momente – ein Foto mit der LandVirtin 🙂

Samy schnuppert, wer denn da kommt.
Willy, der kleine Hübsche
Wo Willy ist, ist Zwillingsschwester Lilly nicht weit.
Für viele ist es das erste Mal, dass sie in Kalb berühren. Sieht so ganz anders aus, als abgepackt als Kalbsschnitzel im Kühlregal.
Vanilli inmitten von Pfützen und Heidelbeeren.
Noch waren nicht alle Kühe gefunden, doch hier sind sie nun – in völliger Harmonie und friedlich.
Stella bekommt eine ordentliche Krauleinheit und wollte gar nicht, dass wir gehen. Es tut schließlich sooooo gut, wenn man an untypischen Stellen gekrault wird, zb innen am Oberschenkel.

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