Milli

Milli (Nr. 4097)

geboren am 30.5.2018


Milli hatte einen schweren Start ins Leben. Von der Mutter verstoßen und ignoriert, suchte sie zuerst bei anderen Müttern nach Milch. Leider wollte sich niemand ihrer annehmen, und so wurde sie mit der Flasche mit Milch großgezogen, daher ihr Name MILLI. Da ihre Mutter ein rangniederes Tier war, tat sich auch Milli schwer, ihren Platz in der Herde zu behaupten. Auch optisch war sie als Flaschenkind leicht von den anderen Kälbern zu unterscheiden und zählte immer zu den schmächtigeren.

Als im Sommer 2018 die Herde auf die Alm zog, musste Milli zuhause bleiben, um weiter mit Milch versorgt werden zu können. Sie fand jedoch schnell in einer Miniponyherde Anschluss und fühlte sich bald selbst wie ein Pony!

Im Herbst darauf wurde sie in die Kuherde integriert und nach fast zwei Jahren merkt man zu den anderen Gleichaltrigen keinen Unterschied! Im Gegensatz zu den anderen ist Milli jedoch weniger scheu und kann Menschen gegenüber ein ziemlicher Frechdachs sein.

Milli ist an ihrem “Schmetterling” an der linken Schulter leicht von den anderen zu unterscheiden.

Normalerweise würde Milli mit 3 Jahren ihr erstes Kalb zu bekommen. Mit unserem Projekt “Lebenslänglich” wollen wir ihr das aber ersparen und ihr ein glückliches Leben ermöglichen.

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Updates zu Milli
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  • Update & Fotos 17.11.2020
    Nun hat die Stallzeit begonnen! Ab sofort gehen wir morgens und abends rüber und füttern die Kühe, misten aus, streuen frisches Stroh ein und schauen, ob es allen gut geht. Da wir noch Anbindehaltung haben, kommt jeden Tag eine Gruppe von Kühen raus in den Auslauf, während die Kälber in …
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    Ursprünglich war geplant, dass jetzt dann die Stallzeit beginnt, doch der Herbst hatte anderes vor – bis in die nächste Woche hinein soll es nun traumhaft schön und warm werden! Also wurden alle Kühe, die keine Kälber haben, “rausgeschmissen” und dürfen nun noch bis nächste Woche die Weide genießen. Sie …
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    Bei unserem heutigen Besuch warteten zwei besorgniserregende Überraschungen auf uns – wir erkannten kurz nach unserer Ankunft, dass Millis linkes Horn zur Hälfte abgerissen war. Zuerst dachten wir, sie hätte gerauft oder an einem Felsen gekratzt. Doch dann sahen wir, dass Emilias, ebenfalls linkes, Horn komplett abgebrochen war und nur …
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    Milli hat sich mit ihren Freundinnen auf der Alm super “akklimatisiert” und eingelebt und streift auf etwa 1.700 – 1.800 m herum. Wir haben sie nun zum ersten Mal besucht und uns von ihrer Gesundheit überzeugt. Auf der Alm war dichter Neben und stellenweise war die Sicht sehr schlecht. Hätten …
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    Da das Wetter überraschend gut und der erwartete Schneefall am Vortag nur ganz oben war, brachten wir die ein- und zweijährigen Färsen mit 2 Kühen, die heuer keine Kälber bekommen hatten, heute spontan auf die Alm. Das Verladen zuhause verlief problemlos, ebenso die einstündige Fahrt rauf in die Berge. Statt …
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    Aus dem kleinen schmächtigen Kalb ist im Laufe der letzten zwei Jahre eine stattliche junge Kuh geworden! Sie ist von der Statur kaum von den anderen gleichaltrigen zu unterscheiden und scheint nicht vergessen zu haben, was wir für sie getan haben. Auf der Weide oder auf der Alm kommt Milli …
  • Schwieriger Start ins Leben
    Milli hatte am 30. Mai 2018 einen sehr schweren Start ins Leben. Normalerweise bekommen Kühe ihre Kälber und versorgen sie danach gleich – sie lecken sie ab und lassen sie (manchmal mit ein bisschen Unterstützung) an ihr Euter. Recht schnell haben sich Mutter und Kind dann kennen und auch lieben …